Mutterliebe

Am 27. Dezember 1997 berichten der Kölner Express, die Zeitschrift Bella, Echo der Frau sowie Frau im Spiegel über eine 68-jährige Rentnerin, deren Sohn ein Verschuldetes Reisbüro besaß und sich im August 1997 ins Ausland absetzte. Sie nahm für ihn einen Kredit auf, konnte diesen jedoch nicht zurückbezahlen und verschuldete sich somit um 1 Mio. Euro.

Strafverteidiger der Seniorin, Rechtsanwalt Frank H. Langen, sei auf Dokumente gestoßen, die die Verschuldung von über 1 Mio. Euro festhalten. Für die Verschuldung müsse seine Mandantin, aufgrund der Flucht ihres Sohnes, aufkommen. Ein Teil konnte jedoch über die Zwangsversteigerung des Reisebüros getilgt werden. Ihr Privatbesitz sei vorerst gerettet, zudem handelte Frank Langen einen Teilverzicht zusätzlich zu einer neuen Kreditvergabe mit der entsprechenden Bank aus.